Es ist eine ganze Weile her, als ich das erste Mal von der Last Lecture hörte. Irgendwie war es immer auf der Todo Liste aber hatte eine so niedrige Priorität, dass es beim jährlichen Cleanup untergegangen ist. Bei meinem Besuch bei Alex in Münster und Umgebung am vorletzten Wochenende hat sie mich noch mal auf die Vorlesung aufmerksam gemacht.
Ehrlich gesagt bewundere ich Menschen wie ihn. Erhobenen Hauptes das Unvermeidliche sehen und diesem entgegen gehen, aber nicht resignieren. Die Vorlesung ist einfach unheimlich schön und bringt neue/alte Ideen wieder hervor.
Ich krame grade in meinem Kopf nach meinen Kindheitsträumen. Aber leider fallen mir einfach keine mehr ein. Einige habe ich erfüllt und andere habe ich nicht mehr im Fokus, weil sie nicht mehr erstrebenswert sind oder von mir für nicht mehr erstrebenswert gehalten werden.
Ich möchte kein Arzt mehr werden. Ob ich tatsächlich den Pilotenschein noch machen sollte ist eher die Frage. Bei dem Traum frage ich mich: "War das wirklich Dein Traum? Oder war es der Traum von Deinem Kumpel, mit dem Du damals soviel unternommen hattest?"
...und irgendwie hat Archäologie wenig mit Indiana Jones zu tun...
Ich werde nach meinem Urlaub mal schauen, wieviel ich trainieren muss, bis ich wie Jackie Chan durch eine Leiter passe. Vielleicht passt das ja auch gar nicht vom Knochenbau her. Dann ist das vielleicht leider auch nicht mehr erstrebenswert.
Tatsächlich erreichte Träume sind nur um Beispiele zu nennen, mein Universitätsabschluss und ich arbeite irgendwas mit Computern. Ferner hatte ich die Provinz verlassen und bin in die großen Städte gezogen. Vergangenheit, weil ich grade zehn Meter von meinem alten Zimmer entfernt sitze und diesen Post schreibe.
Aber eigentlich geht es bei der Lesson Learned mehr darum Spass zu haben und zu lachen. Jeden Tag aufs neue und immer wieder und bei allem was man tut.
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