Sonntag, 13. Dezember 2009

Cebu am Freitag

Heute ist immerhin schon Sonntag abend, aber dank der miserablen Internet Verbindung komme ich erst jetzt dazu ein paar Posts abzuschicken. Also kommen erstmal ein paar Nachträge.

Wenn Arbeitsplätze preiswert sind gibt es echt erstaunliche Jobs. Bei meinem Hotel in Cebu bin ich zum Beispiel mit dem gratis Shuttle Service von der Lobby zum Flughafen gefahren worden. Die Strecke sind zu Fuss vielleicht 100m Luftlinie. Aber da das Auto Luftlinie nicht fahren kann, sind wir gefühlte zwei mal um das Hotel gefahren und anschliessend dürfte auf dem Tacho knapp 1,5 km Fahrstrecke gestanden haben.

Andererseits musste ich mich nicht durch die Hitze quälen. Dementsprechend ist das alles eine Frage der Priorisierung. Dieser Service ist hier in Cebu durchaus üblich.

Ferner bin ich immer wieder über die Sicherheitsmechanismen erstaunt, die auf verschiedenen Flughäfen in der Welt herrschen. Auf den Londoner Flughäfen ist zum Beispiel alles gefährlich. In Deutschland musste ich zuletzt Notebook, Ebook Reader und externe Festplatte aus dem Gepäck nehmen. Hier auf den Philippinen interessiert das Netbook überhaupt nicht, dafür sind meine Teva Sandalen offensichtlich gefährlich. Also Netbook bleibt in der Tasche und die Sandalen werden ausgezogen und durchleuchtet.

Ich bin der festen Überzeugung, dass das alles nur Schikane ist. Das gute Carbonmesser finden sie bestimmt trotzdem nicht. Gibt es eigentlich sowas wie Gelegenheitsflugzeugentführer? Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Mechanismen, die offensichtlich in Kaufhäusern funktionieren, in Flughäfen ebenfalls funktionieren.

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