Freitag, 22. Januar 2010

Cliff Diving for fun.

Gestern bin ich auf einem Tagesausflug mit einer Tauchgruppe nach Buruanga auf Panay mitgefahren. Die haben mich damit geködert, dass wir in dem Ressort, wo es Mittagessen geben sollte Cliff Diving machen können. Ich hab das noch nie ausprobiert, also dachte ich, dass das eine gute Idee ist.

Also ging es erstmal in einer der üblichen Nussschalen aufs offene Meer hinaus. Es ist nass und kalt gewesen und irgendwann wurden die Wellen immer höher. Bis wir endlich wieder in ruhigeres Wasser aber nicht ruhiges Wasser gekommen sind. Dort haben unsere Taucher erstmal versucht die nächste Wall zu finden, während wir Schnorchler im seichteren Wasser gegen Wellen gekämpft haben. Habe ich schon erwähnt dass es kalt war? Nach kurzer Zeit habe ich dann an den Ausleger des Bootes gehängt, weil die ich die anderen Schnorchler verloren hatte und das Boot uns einsammel wollte. Das war witzig. Festhalten, während ich durch die Wellen gezogen wurde.

Unsere Taucher haben die Wall nicht gefunden und sind nach einer halben Stunde im Deep Blue wieder aufgetaucht. Wir konnten den Strudel noch sehen, der sie dauernd im Kreis hat Schwimmen lassen. Die Strömung war wohl unterirdisch hinderlich. Soviel zu dem Nitrox Tauchgang.

In dem Ressort wollten Sie dann tatsächlich von uns nahezu 25 Euro Eintritt haben, nur damit wir uns dort an einen Tisch setzen. Zu teuer. Im Ressort nebenan gab es den Tisch dann für 5 Euro für unser mitgebrachtes Essen. Allerdings gibt es dort auch keine Cliffs. Ich muss mal schauen, wann ich wieder die Gelegenheit für sowas bekomme. Es wäre ausserdem Cliff Diving für Anfänger gewesen, weil die Sprungbretter ins Meer ragen haben.

Die drei schwedischen Männer, die freundlicherweise das Boot gemietet haben, so dass ich mitfahren konnte waren auch ziemlich gute und offene Unterhaltung. Schweden eben.bNach dem Mittagessen ging es zur nächsten Dive-Site und dort schien die Sonne!!! Deswegen habe ich mir doch nochmal die Maske und die Flossen angezogen und ich habe sogar Nemo-Fische (Clownfish) gesehen. ;)

Danach die Taucher wieder einsammeln, die diesmal erfolgreicher waren aber wieder gegen eine irre Strömung zu kämpfen hatten. Für den dritten Tauchgang hatte dann keiner mehr Lust und wir sind durch irre Wellen und schlechtem Wetter dem sonnigen Boracay entgegen gefahren. Ich hasse kleine Boote auf offenem Meer und die sind alles andere als sicher.

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